Zunderverschmierte adrige Arme. Schweiß. Feuermücken. Es riecht, wie Blut schmeckt: metallisch. Übergroße Kreaturen, die sich inmitten der Werkstatt aufbäumen und von deckenhohen Stahlbergen umringt werden. Das Eintauchen in eine raue Welt fällt hier nicht schwer. Gestalten aus nacktem Stahl bringt nicht nur das Blut des Konstrukteurs in Wallung. Mit weit aufgerissenen Augen glotzt man einem metallischen Kunstwerk in die glühenden Augen. Mit ein wenig Fantasie wird jeder in die Unterweltatmosphäre von „EISENMANGEL“ mitgerissen.


Der unkomplizierte Typ, hält neben Schweißbrenner und Flex auch das Herz in der Hand. Aus Stahl, teils Jahrzehnte alten Schrott und Blech lässt er Kreaturen entstehen, die Ehrfurcht hervorkitzeln und nennt es Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die nicht im Geringsten Leiden schafft, eher befriedigt. Trotz Wunden und Blessuren. Respekt vor den metallfressenden Maschinen bewahrt ihn vorm gefressen werden.

Und wenn die Kreaturen ruhe geben, beweist er ein Händchen im Bau von unikatem Mobiliar. Stahl und Ketten. Gummi und Schläuche. Holz und Knochen. Was gefallen findet, wird verbaut, verschweißt, verdrahtet. Kurzum: Einzigartig und beeindruckend!